Heute am ersten August startet für viele junge Menschen ein aufregender neuer Lebensabschnitt in ihre Ausbildung. Auch Frederik Brune hat diesen Weg 2009 eingeschlagen, als er sein duales Studium bei der Nagel-Group begann. Heute leitet er die Standorte Nagel TK Dissen und Nagel Sweets in Halle in Westfalen. Der gebürtige Versmolder lebt in Osnabrück und ist seit über 15 Jahren Teil der Nagel-Group. Seine Stationen führten ihn unter anderem ins Headquarters und an die Standorte Bochum und Borgholzhausen. In diesem Interview erzählt er von seiner Ausbildungszeit, teilt Erfahrungen, die ihn geprägt haben, und gibt Tipps an alle, die jetzt neu bei uns starten.
Warum hast du dich damals für ein duales Studium bei der Nagel-Group entschieden?
Schon während meiner Schulzeit habe ich in der Ladehilfsmittelabteilung in Borgholzhausen gearbeitet und dabei hautnah erlebt, wie vielseitig und lebendig die Arbeit hier ist. Der Austausch mit Auszubildenden und Studierenden hat mich begeistert und neugierig gemacht. Nach dem Abitur und meinem Grundwehrdienst standen mehrere Angebote für ein duales Studium zur Wahl. Aber was mich bei der Nagel-Group wirklich überzeugt hat, war die Kombination aus einer praxisnahen Ausbildung, spannenden internen Weiterbildungen und der Chance, einen internationalen Niederlassungsaustausch zu machen.

Wie sah dein Alltag als dualer Student aus?
Mein duales Studium war in zwei Abschnitte gegliedert. Zuerst habe ich verschiedene Abteilungen im Headquarters und am Standort Borgholzhausen durchlaufen und startete im August 2009 in der Abfertigung in der Spätschicht. Damals gehörte das Kopieren und Sortieren von Papierlieferscheinen noch zum Alltag, was heute längst digitalisiert ist. Später habe ich bis zum Studienabschluss im Februar 2013 fest in der Zentralen Transportkalkulation gearbeitet und dort viel über Speditionsprozesse gelernt. An Freitagen und Samstagen ging es zur Uni nach Münster, an Donnerstagen zur Berufsschule. Nicht immer war es einfach, Hobbies (z.B. Handball) mit diesem Wochenverlauf in Einklang zu bringen und auch die ein oder andere Geburtstagsfeier im Freundeskreis hat zu dieser Zeit ohne mich stattgefunden. Würde ich mich heute im Rückblick dennoch nochmals für ein duales Studium bei der Nagel-Group entscheiden? Auf jeden Fall!
Gab es ein Projekt, auf das du heute noch stolz bist?
Ja, ich habe an einem Projekt mitgearbeitet, das die Auswirkungen von Zeitfenstersystemen auf unsere Disposition untersucht hat. Das veränderte die Transportplanung und viele Abläufe bei der Nagel-Group spürbar. Das Thema habe ich später in meiner Bachelorarbeit vertieft. Teile der Ergebnisse wurden tatsächlich in die Praxis übernommen, zum Beispiel bei der Einführung einer Gebühr für gebuchte Zeitfenster. Es war ein starkes Gefühl, zu sehen, dass eigene Ideen Wirkung entfalten können.
Welche Geschichte aus deiner Azubi-Zeit erzählst du bis heute in der Kaffeepause?
Im Winter 2010 war ich in der Nachtschicht-Disposition am Standort Dortmund eingesetzt. Es gab starke Schneefälle und viele Autobahnen waren gesperrt. Infolgedessen waren die logistischen Abläufe stark beeinträchtigt, was ein hohes Maß an Flexibilität und kurzfristiger Koordination erforderte. An diese aufregende Erfahrung erinnere ich mich bis heute gut.
Du hast dich über viele Jahre im Unternehmen entwickelt und bist jetzt Standortleiter. Was schätzt du besonders an der Nagel-Group als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb?
Wir als Nagel-Group haben die klare Mission, die Menschen in Europa zuverlässig mit Lebensmitteln zu versorgen. Diese Mission motiviert mich bis heute. Was ich außerdem besonders schätze: Ich habe hier die Chance bekommen, mich kontinuierlich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Unterschiedliche Führungskräfte haben mich auf diesem Weg begleitet und geprägt. Auch als Ausbildungsbetrieb setzen wir starke Impulse, zum Beispiel mit ergänzenden Schulungen und einer gezielten Prüfungsvorbereitung für unsere Auszubildenden.
Wie begleitest du heute als Führungskraft junge Nachwuchskräfte auf ihrem Weg?
Mir ist wichtig, früh zu erkennen, welche Stärken, Interessen und Potenziale in jungen Talenten stecken. Das gelingt durch genaues Beobachten im Alltag, aber auch durch den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Auf dieser Basis begleite ich die Nachwuchskräfte mit regelmäßigen Gesprächen und Feedback. Mein Ziel ist es, sie gezielt zu fördern – idealerweise dort, wo sie ihre Stärken am besten einbringen können. Wenn jemand zum Beispiel ein gutes Gespür für Prozesse hat, versuche ich Einsätze in passenden Bereichen oder an anderen Standorten zu ermöglichen. Auch Projekte wie Systemumstellungen bieten tolle Chancen, junge Talente aktiv einzubinden und weiterzuentwickeln.
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