Inside Nagel

VOM QUEREINSTIEG ZUR FÜHRUNGSVERANTWORTUNG

DEIN WEG IM FUHRPARKMANAGEMENT

Die Logistik lebt von Menschen, die anpacken, Verantwortung übernehmen und bereit sind, neue Wege zu gehen. Unser Kollege Sven Neumann steht genau für diese Haltung: Sein Werdegang begann als ungelernte Hilfskraft in einem Palettenlager. Heute trägt er die Verantwortung für einen großen Fuhrparkbereich in Ostwestfalen-Lippe und führt ein Team aus kaufmännischen und gewerblichen Mitarbeitenden.

Wir haben mit Sven Neumann über seinen beruflichen Werdegang, seine Motivation im Arbeitsalltag und die Zukunft des Fuhrparkmanagements gesprochen.

Kannst du uns einen Einblick geben, wie deine berufliche Reise begonnen hat, vom Einstieg als ungelernte Hilfskraft im Palettenlager bis zum Start deiner Ausbildung?

Wie das bei jungen Menschen manchmal so ist, war ich damals ein 18-jähriger Schulabgänger, ohne klaren Plan, aber mit dem Wunsch, Geld zu verdienen. So bin ich in einer mittelständischen Spedition als ungelernter Leergutverlader gestartet. Dort habe ich mich schnell wohlgefühlt. Letztlich waren es dann der Nachdruck meines Vaters und auch der Zuspruch des damaligen Unternehmers, die mich überzeugt haben, eine Ausbildung zum Speditionskaufmann zu beginnen.

Gab es prägende Stationen oder Entscheidungen in deiner Laufbahn, die deinen weiteren Weg, insbesondere in Richtung Disposition und Fuhrparkmanagement, maßgeblich beeinflusst haben?

In der mittelständischen Spedition war es damals ganz normal, dass man nicht nur seine festen Aufgaben hatte, sondern überall mit angepackt hat. Neben der Berufsschule habe ich in unterschiedlichen Bereichen gearbeitet: Sachbearbeitung, Buchhaltung, Disposition, Abfertigung und auch die Verladung gehörte immer wieder dazu. Manchmal bin ich sogar selbst gefahren, zum Beispiel Sonderfahrten mit einem 7,5-Tonner. Einmal ging es mit einer Palette nach Saarbrücken und direkt wieder zurück. Diese Vielseitigkeit hat mich sehr geprägt und mir ein breites Verständnis für die Abläufe gegeben.

Verantwortung übernehmen und sich weiterentwickeln

Du hast dich vom Disponenten hin zum Fuhrparkverantwortlichen entwickelt, was hat dich an diesem Aufgabenbereich besonders gereizt und motiviert?

Zum einen ist es die Arbeit mit Menschen, die mich bis heute begeistert. Immer wieder neue Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen, sie zu begleiten und weiterzuentwickeln, macht mir einfach Spaß. Zum anderen hat mich das Thema Fahrzeuge schon immer interessiert. Gerade im LKW-Bereich hat sich in den letzten 20 Jahren unglaublich viel verändert, von neuen Antriebstechnologien über mehr Fahrkomfort bis hin zu Leistungsoptimierungen. Gleichzeitig hat sich auch der Beruf des Fahrers stark gewandelt: bessere Arbeitsbedingungen, mehr Schulungen und eine stärkere Anpassung an heutige Lebensrealitäten. Diese Entwicklung aktiv mitzugestalten, motiviert mich sehr.

Führung im Alltag: Menschen und Prozesse im Blick 

Heute verantwortest du einen großen Bereich mit kaufmännischem Team und gewerblichen Mitarbeitenden. Was sind aus deiner Sicht die wichtigsten Eigenschaften, um in dieser Rolle erfolgreich zu sein?

Für mich sind kooperative Führung und Teamfähigkeit entscheidend. Ich trage die Verantwortung für die Fahrer- und Fuhrparkbetreuung in OWL, kann diese aber nur gemeinsam mit meinem Team erfolgreich wahrnehmen. Ich vertraue auf die Sorgfalt und Professionalität meiner Mitarbeitenden. Wenn es irgendwo hakt, suchen wir gemeinsam nach Lösungen. Eine Führungskraft ist immer nur so gut wie ihr Team. Deshalb sehe ich es als meine Aufgabe, kontinuierlich in Wissen und Weiterbildung zu investieren und hinter meinen Mitarbeitenden zu stehen.

Wie gestaltest du den Arbeitsalltag, um sowohl die Auslastung des Fuhrparks als auch die Zufriedenheit und Einsatzplanung der Fahrer optimal zu steuern?

Ich kann mich auf ein wirklich starkes Team in der Fahrer- und Fuhrparkbetreuung verlassen, das eng mit den gewerblichen Mitarbeitenden zusammenarbeitet. Wir versuchen, so gut wie möglich auf die täglichen Herausforderungen einzugehen. Bei Konflikten oder schwierigen Situationen setzen wir auf den Dialog und suchen gemeinsam nach Lösungen oder tragfähigen Kompromissen.

Engagement über den Arbeitsalltag hinaus  

Du hast erst kürzlich nebenberuflich deinen LKW-Führerschein gemacht. Was hat dich dazu motiviert, diesen Schritt zu gehen, und wie hilft dir das heute in deiner Funktion?

Seit ich selbst die Klasse CE habe, konnte ich bereits einige praktische Erfahrungen sammeln. Das hilft mir enorm, die Herausforderungen im Fahreralltag besser nachzuvollziehen. Es geht dabei auch um Augenhöhe. Ich weiß jetzt aus eigener Erfahrung, mit welchen Situationen, Risiken und Anforderungen unsere Fahrerinnen und Fahrer täglich konfrontiert sind. Gleichzeitig kann ich besser einschätzen, wie effizient ein LKW eingesetzt werden kann und worauf es beim Fahren wirklich ankommt. Auch das Thema alternative Antriebe interessiert mich sehr. Hier versuche ich, so viel wie möglich selbst auszuprobieren.

Was motiviert dich persönlich, Teil unseres Unternehmens zu sein und was schätzt du an der Arbeit hier besonders?

Ich fühle mich bei der Nagel Group sehr wohl. Besonders schätze ich das starke Miteinander. Wir funktionieren als großes Team richtig gut. Beeindruckend finde ich auch, wie sehr die Familie hinter dem Unternehmen steht. Es wird kontinuierlich investiert, innovativ gedacht und gleichzeitig auf Nachhaltigkeit geachtet. Außerdem wird Wertschätzung gelebt, zum Beispiel durch das Feiern von Jubiläen. Und jeder hat die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Das sind aus meiner Sicht hervorragende Voraussetzungen für alle Mitarbeitenden.

Blick in die Zukunft der Logistik 

Ein wichtiger Teil deiner Arbeit ist die Weiterentwicklung alternativer Antriebstechnologien. Welche Chancen und Herausforderungen siehst du hier für die Zukunft des Fuhrparks?

Im Bereich Strom und E-Mobilität haben wir bereits große Fortschritte gemacht. Gleichzeitig bringt das Fahren mit einem Elektro-LKW auch neue Herausforderungen mit sich. Ein zentrales Thema ist nach wie vor die Reichweite und die Sorge, unterwegs liegen zu bleiben. Aktuell können Fahrer in einer Schicht etwa 600 Kilometer zurücklegen. Das schaffen moderne Fahrzeuge teilweise schon. Neue Entwicklungen gehen sogar in Richtung 700 bis 800 Kilometer. Auch die Ladezeiten verbessern sich stetig und das Ladenetz wird ausgebaut. Allerdings fehlen uns aktuell noch ausreichend Möglichkeiten unterwegs. Genau an diesen Themen arbeiten wir intensiv weiter.

Was motiviert dich heute in deinem Arbeitsalltag und was wünschst du dir für die zukünftige Entwicklung der Logistikbranche insgesamt?

Mich motivieren vor allem die Menschen, sowohl die Kolleginnen und Kollegen, die uns schon lange begleiten, als auch neue Mitarbeitende, die wir für uns gewinnen können. Außerdem begeistert es mich, an innovativen Ideen mitzuarbeiten. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass sich die Nagel Group weiterhin als Vorreiter für eine CO₂-neutralere Logistik positioniert. 

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